Hopfa zupfa Fest
"wie zu Omas und Opas Zeiten"
Jedes Jahr  im August findet das HopfenZupferFestmit Bauernmarkt und Bulldog-Oldtimer-Treffen statt:
Hopfenzupfen wie anno dazumal.
in TETTENWANG
im Naturpark Altmühltal / Hopfenland Hallertau
am  Sonntag, 16. August 2014
18. HopfenZupferFest

auf dem  HopfenErlebnisHof

Kunsthandwerker- und Bauernmarkt
Kutschenfahrten mit Eicher-Traktor
Bier brauen vor Ort miterleben

 9.45 Uhr  Festgottesdienst auf dem HopfenErlebnisHof

         mit der HOPFENKÖNIGIN          

Weißwurst-Frühschoppen mit Blasmusik

                                      Eröffnung des Bauernmarktes - 
                        Eintreffen der alten Traktoren
                        11.30 Uhr     Mittagstisch
                        13.15 Uhr     Bulldog-Oldtimer-Umzug
                        14.00 Uhr     Grußwort des Schirmherrn Bürgermeister Altmannstein
                                      Ausmarsch Hopfenzupfer
                              Hopfa zupfa für Jeden,
                                            Kinder bekommen eine Urkunde!
                              Musikantentreffen ab 14.00 Uhr
Kinderprogramm: 
Schminken, Bulldog-Ausfahrten, Spiele.......


 

_____

Viele Bilder und Info zu früheren HopfaZupfaFesten unter

http://www.tettenwang.info/rund-ums-dorf/hopfazupfafest/

___________________________________________________________________________
Sie finden:
Spezialitäten rund um den Hopfen im Bauernmarkt
Hopfenkränze und Hopfenschnaps
Hopfenkissen, Hopfentee, Hopfen-Badeöl,
Hopfenkeramik und Hopfensack-Design.


Brotzeitstände, bäuerliche Handarbeit, Korbflechter, Webvorführung und Drechsler.
Hopfazupfabier aus Tettenwanger Hopfen gebraut und alkoholfreie Getränke
Kaffee mit selbstgebackene Kuchen und Schmalzgebäck


Volksmusik; Lieder und Gstanzl zur Hopfenzupf
Für Kinder:
Schminken, Hopfenzupfen, Spiele, Bulldogfahrten und Stohhüpfen


________________________________________________________________________________
Teilnehmen können alle, die das Hopfenzupfen wie einst sehen oder mitmachen wollen.
Auskunft beim Hopfenfachwart Michael Forster Tel. 09446 / 1285, E-Mail: Michael.Forster@Altmuehlnet.de
Internet: www.HopfenErlebnisHof.de oder www.MichaelForster.de
Schirmherr: Bürgermeister Adam Dierl.
Die Veranstaltung findet bei jedem Wetter statt!          Eintritt frei!
Tipp: Mit dem Freizeitbus
bis Riedenburg dann weiter mit dem Rad 9km nach Tettenwang

Änderung vorbehalten.
So finden Sie unsere Veranstaltung.
________________________________________________________________________________

weitere Bilder und Infos zum  Hopfazupfafest 2004

Bilder 2008
 

Bericht: Donaukurier Nr. 188, Dienstag, 18. August 1998   Lokales Altmannstein Halbe Seite mit drei Bildern

Hopfenzupfen anno dazumal hautnah erlebt
Attraktives Programm beim 1.Hopfenzupferfest / Bauernmarkt mit Direktvermarktern / Bulldog-Schau

    Tettenwang (hhe) In der Hallertau stehen die Hopfengärten wieder in voller Pracht, die Dolden reifen an den aufgespannten Drähten. In wenigen Tagen rollen die Traktoren an, die Pflückmaschinen rattern in den Höfen. Wie es anno dazumal beim Hopfenzupfen zuging, konnten Tausende von Besuchern am vergangenen Sonntag beim Hopfenzupferfest in Tettenwang miterleben. Der "Verein Hallertauer-Jura-Hopfen Altmannstein" und der Land- und Gastwirt Michael Forster luden zu diesen erstmalig veranstalteten Fest mit einem bunten, attraktiven Rahmenprogramm ein. Den Auftakt machte am Vormittag bei strahlendem Sommerwetter ein Festgottesdienst im Hof des Landwirts. Zum anschließenden Weißwurstfrühschoppen spielten die "Hexenaggerer Buam" auf.  Reges Treiben herrschte auch beim Bauernmarkt, wo Direktvermarkter ihre Waren anboten. Großer Andrang herrschte beim Korbflechter, der an Ort und Stelle sein handwerkliches Geschick demonstrierte.
    Produkte aus Bioanbau, von Kartoffeln bis hin zum Dinkelgetreide, gab es, auch Imkereierzeugnisse fehlten nicht. Burgi und Paul Eberl fertigten aus frischen Hopfendolden Hopfenkränze und -herzerl.
    Auch auf kulinarischem Gebiet war einiges geboten. Frischgezapftes Hopfazupfabier oder naturtrübes Kellerbier wurde zu Weißwürsten, Schweinebraten oder Gegrilltem getrunken. Aber nicht nur für den Gaumen war das Hopfenzupferfest gedacht. Fünf Frauen demonstrierten, wie es früher auf dem Feld zuging. Mit leinernen Schürzen und Kopftuch zupften sie die grünen Hopfendolden in die Körbe. Schließlich wurden die Dolden nach alter Tradition in "Metzen" (60 Liter Maßeinheit) abgefüllt.
    Mit von der Partie waren auch die Jurahopfenkönigin Steffi Böhm aus Imbath und die Vizehopfenkönigin Christina Waldinger aus Lobsing. Umrahmt wurde das Fest von musikalischen Einlagen des Tettenwanger Dreigesang, des Harmonika-Duos Hans Gschwendtner und Wolfgang Kornprobst. Sie spielten deftige Ziachstückl auf, und auch Konrad Rahm aus Pellndorfbegleitete auf der Steirischen Harmonika mit seinem Sohn Gstanzln.
    Der Schirmherr, Bürgermeister Adam Dierl, ging in seiner Begrüßungsrede auf die geschichtliche Entwicklung des Hopfenanbaugebietes rund um Altmannstein ein. "Der Hopfen prägt die Regionen und die Menschen. Noch heute bestreiten 2800 Hopfenpflanzerfamilien einen wesentlichen Teil ihres Einkommens aus dem grünen Gold." Die Eingliederung des Siegelbezirks Jura-Altmannstein in das weltgrößte Anbaugebiet Hallertau 1992 sei einhergegangen mit Veränderungen bei der Abwaage und Zertifizierung. Durch die zunehmende Hof- und Außenabwaage werde auch die Nutzung der Hopfensiegelhalle wohl bald der Vergangenheit angehören.
    Die Schloßbrauerei Sandersdorf und Michael Forster starteten das Projekt "Qualitätshopfen aus kontrollierten Anbau" in der Tradition des bayerischen Reinheitsgebotes von 1516. "Sie können in Tettenwang Bier trinken, das aus Tettenwanger Hopfen gebraut wurde. Wenn das keine Direktvermarktung ist", lobte Bürgermeister Dierl.
   Rund zwei Dutzend, zum Teil schwerer PS-Bulldogs, jedoch auch viele kleinere im Hopfenanbau verwendete Traktoren konnten bestaunt werden, sie ratterten bei einem Umzug durch die Straßen Tettenwangs.
    Voll auf ihre Kosten kamen auch die kleinen Festbesucher. Die beiden braven Stuten "Vronerl" und "Reserl" zogen die Kinder mit der Kutsche durch die Dorfstraßen. Eine Hüpfburg erfreute die Kleinen ganz besonders. Und das Strohhüpfen im Hinterhof war für etwas robustere Naturen gedacht.